Sonntag, 30. Juni 2024

Epilog

Nun ist die Tour durch die schöne Maremma auch schon wieder vorbei. Claudia, Edith und Thorsten sind schon wieder zu Hause, Kaia und Matthes gondeln gemütlich in einer Woche zurück zur Ostsee und Brigitte, Stefan, Kalle und Jörn verbringen noch drei Tage am Comer See.

Das Fazit: 

Die Straßen waren schlechter als erhofft.


Die Unterkunft, das Essen und der Wein noch besser als sowieso schon erwartet.

Genau wie die Stimmung im Team.


Ein paar Worte noch zu Flora und Fauna.

Die Flora besteht aus Weinbergen, Kornfeldern, Olivenhainen und der Machia, als so dem Gestrüpp, das hauptsächlich aus Unkraut wie Salbei, Thymian, Rosmarin etc. besteht.

In der Fauna findet sich neben allem, was wir auch auf dem Teller hatten, 


zB. auch Geckos


Stabheuschrecken


natürlich Katzen


und, nicht im Bild, die Milane die immer am Himmel kreisten, die Nachtohreule, die mit ihrem nächtlichen pip, pip, pip, das klang, wie ein Radargerät oder ein Feuermelder  mit leerer Batterie einigen den Schlaf raubte und ein Schakal, oder Wolf, den Jörn und Thorsten eines nachts sahen (oder doch nur ein Hund?), und der Igel, den Kaia am letzten Morgen aus dem Pool rettete.

Das war sicher nicht unsere letzte gemeinsame Tour, mal sehen, wohin es uns beim nächsten mal führt.


 


Freitag, 28. Juni 2024

 Der Tag am Meer

...und gleichzeitig unser letzter in der schönen Maremma, im fantastischen Agriturismo aia alla Colonna.


Aber der Reihe nach. Sieben der Protagonisten wollten es sich nicht nehmen lassen, wenigstens einmal ins warme Thyrenische Meer zu hüpfen. Schließlich liegt die Küsten nur eine Autostunde entfernt.

Aber natürlich wurden die Fahrräder mitgenommen, denn vor das Vergnügen hat der Herrgott den Schweiß gestellt. Die PKW wurden am Strand vor dem Monte Argentario abgestellt und los ging es an der Küste entlang. Bis Porto Santo Stefano herrschte Höllenverkehr, so dass Kaia und Matthes entnervt umkehrten und direkt zum Strand fuhren.


Der Rest hielt durch, und hinter dem noblen und hektischen Badeort mit großen Yachten im Hafen,





 wurde es dann doch noch sehr schön. Eine bestens asphaltierte Panoramstraße schraubte sich über dem Meer immer höher und erlaubte Blicke auf die Inseln Giglio, Elba, und sogar bis Korsika und Sardinien.






Nach einer Fahrt von 32 km und 400 hm ging es an den Strand.



Derweil hatten Kalle und Jörn eine erneute Tour nach Pittigliano gemacht und sich dann in den warmen Schwefelquellen von Saturnia erholt.



Am Abend durften wir zum letzten mal das leckere Essen genießen, welches wie immer Roberta zubereitete und Barbara servierte.

Schön auch von beiden zu hören, dass wir sehr angenehme und lustige Gäste seien, und auch sie traurig sind, dass unsere Woche schön wieder vorbei ist.

Mille Grazie auch an Alessia, die ins immer das Frühstück serviert hat, den Cappucino und das Rührei zubereitet hat.

Ciao e Arrivederci



Donnerstag, 27. Juni 2024

Da geht noch was! 

Nicht unbedingt in punkto Distanz und Höhenmeter, aber in Sachen Schönheit

Gruppe B, ließ das Fahrrad heute stehen,  bis auf Kalle der eine Runde nach Manciano drehte. Kaia und Matthes fuhren mit dem Auto noch mal nach Pitigliano, zum shoppen und Sightseeing, 


und Edith blieb "zu Hause", Pool, lesen, stricken, schließlich ist das Urlaub!


Die Gruppen A und C gingen noch einmal auf "große Fahrt", Richtung Monte Amiata

80km, 1400 hm

Zum Gipfel wollte niemand, die Wege hoch sind sehr steil, nicht im besten Zustand, und es ist bewaldet, also gibt es keine Aussicht. Außerdem muss man ihn, im Gegensatz zum Mt Ventoux, dem Stilfser Joch, oder dem Galibier nicht zwingend in seinen Palmares haben.






Die Tour war ein Traum. Moderate Anstiege auf bestem Asphalt. Fast die ganze Zeit ein grandioses Panorama, entweder Richtung Meer, oder zum Amiata.




Und viele pittoreske Bergdörfer wie

Monticello Amiata


Arcidosso





und Santa Fiora, 



wo die obligatorische Panino Pause eingelegt wurde.


Danach wurde am Pool entspannt, bevor wir uns wieder auf das köstliche Abendessen von Roberta freuen.







Morgen fahren wir mit den Autos (und den Rädern) ans Meer